Geldanlagen
FAQ
FAQ Termingeldkonto| Ein Termingeldkonto oder auch Tagesgeld genannt ist hauptsächlich für diejenigen geeignet, die kurzfristig Geld anlegen wollen und dies mit einem Höchstmaß an Sicherheit. Aufgrund der fehlenden Kündigungsfrist punktet das Termingeld vor allem in der täglichen Verfügbarkeit, was dadurch sehr viel Flexibilität zulässt. Ein Termingeld erwirtschaftet lukrative Zinsen und ist geeignet um kurzfristig Geld zu parken, monatlich Geld anzusparen oder einen größeren Betrag als Rücklage für unvorhergesehene Anschaffungen zurück zu legen. Abhängig von der aktuellen Zinssituation bieten Termingelder auch oftmals mehr Zinsen, als längerfristige Anlagen, wie zum Beispiel Festgelder. |
| In der Regel kostet weder die Eröffnung, die Führung oder die Auflösung eines Termingeldkontos irgendwelche Gebühren oder sonstigen Preise. Genaueres dazu entnehmen Sie bitte den AGB´s des jeweiligen Kreditinstituts. Der Verzicht auf alle Gebühren hat zur Folge, dass der genannte Zinssatz Ihr tatsächlich erwirtschafteter Ertrag ist. |
| Dieses Referenzkonto legen Sie immer gleich bei Eröffnung Ihres Termingeldkontos an. Dieses Konto dient lediglich der Abwicklung von Transaktionen. Es wird meist nur dann benötigt, wenn Sie über Ihr Kapital verfügen möchten. Einzahlen auf das Termingeld können Sie hingegen wiederum von jedem X beliebigen Konto. |
| Die Banken sind inzwischen, was das betrifft sehr flexibel. Dennoch ist es gelegentlich, besonders bei Sonderaktionen, an einen Mindestanlagebetrag von zum Beispiel 2.500€ gebunden. Dies ist allerdings von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Auch gibt es die Variante, dass es eine Deckelung nach oben gibt. Hierbei wird wiederum nur ein gewisser Zinssatz bis zu einer Maximalhöhe der Anlage gezahlt. |
| Beispiel: Sie legen Ihr Kapital auf einem Termingeldkonto für 30 Tage fest an. Sollten Sie der Bank keine anders lautende Weisung geben, wird Ihr Kapital, nach Ablauf der 30 Tage, wiederum für erneute 30 Tage angelegt. Das versteht man unter Prolongation. |
| Beispiel: Sie legen 10.000€ für 30 Tage an und nach Ablauf der 30 Tage bucht die Bank Ihnen den erwirtschafteten Ertrag, also die Zinsen, auf die angelegten 10.000€ oben drauf. Diesen Gesamtbetrag (10.000€ plus die Zinsen] legen Sie wiederum für 30 Tage an und erhalten dann nach Ablauf der 30 Tage wieder Zinsen. Dies nennt man Zinseszinseffekt, da sich die erwirtschaftete Zinsen mitverzinsen. |
| Die erwirtschafteten Zinsen unterliegen immer der Einkommenssteuer. Dennoch sollten Sie hier den Freibetrag von maximal 801€ pro Person ausschöpfen, sofern Sie ihn nicht anderweitig benötigen. Dabei müssen Sie unbedingt beachten, dass Sie diesen Freistellungsauftrag vor der ersten Zinszahlung eingereicht haben, da Ihnen ansonsten die Steuer abgezogen wird. Entsprechende Formulare zum Freistellungsauftrag finden Sie entweder auf der Internetseite des jeweiligen Anbieters bzw. diese werden Ihnen gleich bei Kontoeröffnung ausgehändigt. |
| Das PostIdent-Verfahren hat sich mitlerweilen bei der Kreditvergabe und bei Kontoeröffnungen etabliert. Mit diesem Verfahren legitimiert man sich gegenüber der Bank. Dies geschieht mit Hilfe der von der Bank übersandten Unterlagen in der jeweiligen Filiale der Post. Dazu benötigen Sie die jeweiligen Unterlagen, die Sie erhalten haben und zusätzlich noch ein Legitimationspapier, wie Personalausweis oder Reisepass. |


