| PM Saab Insolvenz |
Saab beantragt InsolvenzWie der Aufsichtsrat des zum US Konzern General Motors gehörenden Autohersteller mitteilte, wurde für den schwedischen Autobauer Saab Insolvenzantrag gestellt. Wie weiter mitgeteilt wurde, soll aber die Produktion des kleinsten europäischen Autoherstellers einstweilen fortgeführt werden. Nun soll ein Insolvenzverwalter prüfen, ob einzelne Teile des Konzerns losgelöst von GM überlebensfähig sind. Laut des Saab-Chefs Jonson soll ein völlig unabhängiges und überlebensfähiges Unternehmen entstehen. Das jetzige Insolvenzverfahren soll Saab in der Zeit der Restrukturierung vor den Gläubigern schützen. Zugleich will sich der schwedische Autohersteller um staatliche und private Finanzmittel für die Fortführung des Unternehmens bemühen. Bei Saab in Schweden arbeiten derzeit 4.000 Mitarbeiter. Der Großteil davon im Stammwerk in Trollhättan und durch die Insolvenz ist auch der Zulieferer Magna Steyr in Graz betroffen, welcher Zulieferer für das Saab Cabrio ist. Bei einem endgültigen aus für den Autobauer Saab wären neben den Mitarbeitern im Hauptwerk noch etliche Tausend bei den Zulieferfirmen betroffen. Nach diversen Medienberichten wird eine Zusammenlegung mit Opel diskutiert, welcher ebenfalls zum ins Trudeln geratenen Konzerns GM gehört. Der schwedische Staatschef Fredrik Reinfeldt lies zugleich verlauten, dass es von der Regierung keinerlei finanzielle Unterstützung für den schwedischen Autobauer geben wird. |